Der Büffel in der Phase der Erde

Geduldig trägt Mutter Natur alles aus, was von Menschenhand angepflanzt wurde. Jedes Jahr vollzieht sich an ihr der gleiche Wechsel: Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Das Gesicht der Erde wandelt sich in wiederkehrenden Zyklen.

Erdbüffel haben ein ausgeprägtes Gefühl für die Dauer und Wiederkehr aller Dinge. Geduldig pflanzen und ernten sie, wie es dem Jahresrhythmus entspricht, und nie würden sie aus der Gesetzmäßigkeit dieser Abfolge ausbrechen wollen.

Das Wesen des Erdbüffels zeichnet sich nicht durch große Kreativität aus. Die Neuschöpfung ist in seiner Anlage nicht vorgesehen. Stattdessen ist er treu und hält an einem akzeptierten Wert fest: an seiner Ehe, seinem genau durchstrukturierten Zusammenleben mit der Familie, seinem Beruf. Noch stärker als andere Büffel ist er auf Sicherheit angewiesen, eine Sicherheit, die er sich durch unermüdlichen Fleiß erarbeitet.

Doch weiß er schon früh um die Grenzen seiner Einsatzfähigkeit. Man kann sagen, dass ein Erdbüffel, der sich gerade in der Winterbrache befindet, diese Phase ruhig durchlebt und keine Heldentaten von sich erwartet.

Die Familie eines Erdbüffels kann sich seiner dauerhaften Zuneigung sicher sein. Manchmal leidet sie allerdings unter seiner etwas langsamen Art, die gemeinsame Unternehmungen belasten kann. Doch aufgewogen wird diese Schwerfälligkeit durch den guten Willen, den ein Erdbüffel bei allem an den Tag legt.