Der Büffel in der Phase des Feuers

Feuer kann wärmen und vernichten. Es ist lebensnotwendig und bedrohlich zugleich, erzeugt Schrecken und Faszination. Feuerbüffel sind Tatmenschen, die es zu Macht und Einfluss drängt. Sie verfügen zwar über die vollkommene Selbstbeherrschung des Büffelgeborenen, die es ihnen möglich macht, ihr hitziges Temperament unter Kontrolle zu halten, doch wehe, wenn ein Feuerbüffel trotzdem einmal heftig wird. Dann wird die verhaltene Glut rasch zu einem großen Brand entfacht werden, und er wird alles zerstören, was ihm unter die Augen kommt. Seine Aggressivität kennt dann keine Grenzen mehr und richtet sich gegen alles und jeden.

Doch sind Feuerbüffel, wenn sie nicht gereizt werden, im Grunde faire Menschen, die sich um größtmögliche Objektivität anderen gegenüber bemühen. Niemals  würden  sie jemanden  bewusst  übers  Ohr hauen. Wenn ihr leidenschaftliches Temperament nicht gerade mit ihnen durchgeht, haben sie einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, der auch die Belange anderer berücksichtigt. Allerdings muss dabei gesagt werden, dass sie ihre eigenen Fähigkeiten oft überschätzen und ihre Mitmenschen für schwächer erachten, als sie es tatsächlich sind.

Trotz seiner explosiven Kraft und seines reizbaren Charakters ist der Feuerbüffel ein ausgesprochener Familienmensch. Am heimischen Herd entwickelt er die wärmende Glut seines Feuers, um das sich die anderen Familienmitglieder gerne versammeln. Und da er immer Anregungen parat hat, verzeiht man ihm durchaus eine mitunter auftretende Hitzköpfigkeit.