Der Hase in der Phase des Wassers

Noch verletzlicher, noch empfindsamer und scheuer ist ein Hase, dessen Geburt in die Phase des Wassers fällt. Grenzenlos ist sein Gefühl, wenn er einmal den richtigen Menschen an seiner Seite gefunden hat. Fraglos wird er ihn mit seiner Zärtlichkeit und Fürsorglichkeit überhäufen und niemals eine Bedingung stellen. Nur wenn ihm wehgetan wird, zieht er sich augenblicklich in sich selbst zurück.

Oft hat er eine starke Neigung zur Meditation, um sich in der Stille ungestört dem Fluss der Gedanken hingeben zu können. Schon auf kleinste Störungen reagiert er sehr empfindlich. Deshalb sollte man den Hasen im Zeichen des Wassers unbedingt mit Nörgeleien verschonen. Denn diese Menschen entwickeln oft eine große geistige Kraft, mit der sie ihre Umgebung indirekt beeinflussen können. Sind zu viele negative Emotionen am Werk, fühlt der Wasserhase seine innerste Substanz bedroht.

Hat ein solcher Hase einmal eine negative Phase, so wird er andere damit verschonen. Im Inneren aber verzehrt er sich vor Selbstmitleid und steigert sich dabei manchmal in Phantasien hinein, die ihn zusätzlich belasten. Deshalb sollten Wasserhasen versuchen, anderen Einblick in die eigenen Schwierigkeiten zu geben. Erstaunt werden sie dann eine Art Sauerstoffzufuhr erfahren, die belebend auf sie wirkt.

Die Hilfsbereitschaft eines Wasserhasen ist sehr ausgeprägt, doch wird er nicht so sehr praktische Ratschläge erteilen oder selbst anpacken, sondern vor allem seinen Mitmenschen positive Kräfte zusenden. Denn wie kein anderer kann er sich die Kräfte des Universums dienstbar machen und sie auf andere übertragen. Ein Wasserhase ist ein perfektes Medium, wenn er sich von seinen subjektiven Anschauungen löst und sich in den Dienst anderer Menschen stellt.