Der Hund in der Phase des Wassers

Ein hohes Maß an Intuition besitzt ein Hund in der Wasserphase. Instinktsicher bewegt er sich durchs Leben und wittert mit erstaunlicher Sicherheit, welcher Weg der beste ist.

Dabei bleibt er allzeit aufgeschlossen allem Neuen gegenüber und kann sich anderen Meinungen vollkommen öffnen. Da er gelassen auf sein Wissen vertrauen kann, lässt er sich auch nicht so ohne weiteres von fremden Anschauungen irritieren. Wasserhunde haben deshalb meist ein sehr anziehendes Wesen, eine offene und freundliche Ausstrahlung. Ihre eigenen Ansichten werden sie immer geradlinig vertreten, ohne jedoch intolerant auf andere Standpunkte zu reagieren. Sie können sich damit abfinden, denn die Welt hat für sie viele verschiedene Gesichter.

Die Grundhaltung eines Wasserhundes ist immer demokratisch. Dabei hat er aber sehr wohl ein hitziges Temperament und kann auch schon mal an die Decke gehen, wenn ihm etwas nicht passt. Doch verbietet ihm seine rationale Einstellung das Überhandnehmen starker Affekte, und er wird sie wohl eher unterdrücken. Unzulässige Gefühle gibt es auch für den Wasserhund nicht, sie müssen erst den Filter seines Verstandes passiert haben. Und dieser Verstand arbeitet meist ununterbrochen, denn der Wasserhund versucht, die verschiedenartigsten Erscheinungen, alle, auch einander ausschließende Aspekte des Daseins in ein System zu bringen. Er ist ein nachdenklicher Charakter, einer, der eine Menge innerer Konflikte durchzufechten hat. Aus diesen Gründen lässt er sich ab und zu etwas hängen, scheint labil und ein wenig unentschlossen. Doch in dieser vorsichtig zögernden Haltung liegt auch viel Positives. Als Berater, als Psychologe ist ein Wasserhund meist sehr gefragt, da er eine Sache auf subtile Art und Weise von mehreren Seiten betrachten kann. Als feiner, intuitiver Charakter besitzt er eine große Anziehungskraft auf seine Mitmenschen. In einer Zweierbeziehung jedoch tut er sich schwer, es ist problematisch für ihn, sich zu einer näheren Bindung zu entschließen. Ehe ein Wasserhund vor dem Standesamt erscheint, sind meist lange Jahre zäher Unentschlossenheit vergangen. Hat er sich aber dann einmal überwunden, ist er ein absolut treuer und anhänglicher Gefährte.